Globale Lieferketten in Zeiten von Corona - ein Lieferkettengesetz für Menschenrechte und gegen Umweltzerstörung!?

Web-Seminar
Das CoviD-19-Virus hat uns in den letzten Wochen die globale Vernetzung und Verletzlichkeit unserer Wertschöpfungsketten deutlich vor Augen geführt. Die Tatsache, dass bei deren Ausgestaltung fast ausschließlich bestimmte Qualitätsstandards eingefordert werden, nicht jedoch soziale, ökologische und menschenrechtliche Grundvorgaben, lässt die Menschen im Süden die Folgen der Maßnahmen zur Verzögerung der Ausbreitung des Corona-Virus besonders hart spüren. Zudem wurden so Hotspots der Pandemie nicht nur in Billiglohnländern sondern auch in Fleischereibetrieben in Europa geschaffen.
Zahlreiche Beispiele aus aller Welt zeigen, dass freiwillige Selbstverpflichtungen von Industrie und Unternehmen hier keine signifikante Veränderung herbeiführen. Deshalb braucht es gesetzliche Verpflichtungen, einen gemeinsamen Rahmen für alle Unternehmen, die in Deutschland tätig sind. Neben der Darstellung der Herausforderungen, wird es in dem Webinar darum gehen, wie dieser rechtliche Rahmen ausgestaltet werden kann, warum sich die Initiative Lieferkettengesetz dafür gerade auch in Zeiten von Corona einsetzt und was jede und jeder einzelne beitragen kann.
Anmeldung unter info@keb-fuerth.de oder 0981/14044.
Wir senden Ihnen rechtzeitig vor der Veranstaltung per Mail einen Link, mit dem Sie sich über die Plattform Zoom einloggen können sowie weitere Hinweise.
Am Webinar kann per Computer oder per Handy teilgenommen werden. Auf Wunsch wird 30 Minuten vor dem Veranstaltungstermin eine technische Einführung in die Online-Seminarumgebung angeboten.