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Verlängerung des Corona-Rettungsschirm für Kliniken im Müttergenesungswerg dringend notwendig

Datum:
Veröffentlicht: 1.6.21
Von:
Claudia Banea

Warten auf den Corona-Rettungsschirm

Berlin, 28. Mai 2021 Der Rettungsschirm der Bundesregierung für die Vorsorge- und Rehabilitationskliniken im Müttergenesungswerk läuft am 31. Mai 2021 erneut aus. Wieder heißt es abwarten und bangen für die Kliniken. Das Müttergenesungswerk fordert eine Verlängerung des Rettungsschirms bis Ende des Jahres. Zum vierten Mal schon wird auf politischer Ebene darüber entschieden, ob die 73 vom Müttergenesungswerk anerkannten Kliniken Ausgleichszahlungen für pandemiebedingte Minderbelegungen erhalten. Wir wissen längst, wie unglaublich hoch die Belastung durch Corona ist. Vor allem Mütter, die den Großteil der Sorgearbeit leisten, sind am Ende ihrer Kräfte angelangt und dringend auf die Möglichkeit einer Kur angewiesen. Wir brauchen politische Unterstützung, damit die Kliniken überleben können. Die Corona-Krise ist nicht vorbei,“ sagt Anne Schilling, Geschäftsführerin des Müttergenesungswerks.

 
Berlin, 28. Mai 2021 Der Rettungsschirm der Bundesregierung für die Vorsorge- und Rehabilitationskliniken im Müttergenesungswerk läuft am 31. Mai 2021 erneut aus. Wieder heißt es abwarten und bangen für die Kliniken. Das Müttergenesungswerk fordert eine Verlängerung des Rettungsschirms bis Ende des Jahres.

Noch dreiTage bis zum Fristende: Zum vierten Mal schon wird auf politischer Ebene darüber entschieden, ob die 73 vom Müttergenesungswerk anerkannten Kliniken Ausgleichszahlungen für pandemiebedingte Minderbelegungen erhalten. Und jedes Mal ist die Anspannung und die Ungewissheit bis zur letzten Minute groß, ob das Bundesministerium für Gesundheit den Rettungsschirm verlängert oder nicht. Für die Kliniken ist diese Planungsunsicherheit fatal. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie arbeiten die gemeinnützigen Vorsorge- und Rehabilitationskliniken unter erschwerten Bedingungen, mussten monatelange Schließungen im ersten Lockdown überstehen und Defizite ausgleichen – aufgrund von Minderbelegungen durch die geltenden Hygiene- und Abstandregelungen, Mehrkosten durch erhöhten Personal- und Sachaufwand sowie regelmäßige Testungen. Jederzeit besteht zudem die Gefahr, dass bei Auftreten eines Corona-Falles ganze Kurdurchgänge abbrechen und einzelne Kliniken vorübergehend schließen müssen. Unter diesen Umständen ist eine wirtschaftliche Betriebsführung der gemeinnützigen Kliniken im Müttergenesungswerk, die regulär eine Mindestbelegung von 95 Prozent gewährleisten müssen, nicht möglich. Sie geraten in Existenznot. Diesbezügliche Gespräche mit den Krankenkassen (GPVG) sind immer noch ohne Ergebnis.

Die Pandemie wird v. a. von Familien getragen und v. a. von Müttern. Mutter-Kind-/Mütterkuren, Vater-Kind-/Väterkuren und Kuren für pflegende Angehörige sind mehr denn je notwendig.  Wir wissen längst, wie unglaublich hoch die Belastung durch Corona ist. Vor allem Mütter, die den Großteil der Sorgearbeit leisten, sind am Ende ihrer Kräfte angelangt und dringend auf die Möglichkeit einer Kur angewiesen. Wir brauchen politische Unterstützung, damit die Kliniken überleben können. Die Corona-Krise ist nicht vorbei,“ sagt Anne Schilling, Geschäftsführerin des Müttergenesungswerks.

Weitere Informationen und Kontakt:
Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk
Kontakt: Rebekka Rupprecht
Bergstraße 63, 10115 Berlin
Tel: 030 330029-0
Fax: 030 330029-20
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