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Spenden für die Ukraine

Datum:
Veröffentlicht: 28.2.22
Von:
Claudia Banea

Caritas: Geflüchteten Menschen unbürokratisch helfen

Die Fürther Caritas verurteilt den „Angriffskrieg Putins auf ein freies Land und die von ihm zu verantwortende humanitäre Katastrophe“ in der Ukraine. Hier geht man davon aus, dass vor allem Frauen und Kinder nach Mittelfranken kommen, die bereits Verwandte oder Freunde hier haben. Die Caritas begrüßt deshalb die Planungen von Bundesinnenministerin Nancy Faeser, wonach Geflüchtete aus der Ukraine kein Asylverfahren durchlaufen, sondern in allen EU-Staaten einheitlich einen vorübergehenden Schutz für bis zu drei Jahre erhalten. Während sich die Beratungsstellen der Fürther Caritas und die beiden Second-Hand-Kleiderläden auf Hilfe für geflüchtete Familien aus der Ukraine vorbereiten, ruft Caritas International zu Spenden für diejenigen Menschen auf, die in ihrer zerstörten Heimat bleiben müssen und dort unter schwierigsten Bedingungen ausharren.

Die Fürther Caritas verurteilt den „Angriffskrieg Putins auf ein freies Land und die von ihm zu verantwortende humanitäre Katastrophe“ in der Ukraine. Zugleich bereitet sich der katholische Wohlfahrtsverband auf die Unterstützung von geflüchteten Menschen aus der Ukraine vor, für die auch in Stadt und Landkreis Fürth Aufnahmekapazitäten geschaffen werden müssten.
Michael Bischoff, geschäftsführender Vorstand des Caritasverbandes für die Stadt und den Landkreis Fürth e.V., rief deshalb Politik und Behörden auf, „angesichts des zu erwartenden Zustroms geflüchteter Menschen einheitliche Regelungen und unbürokratische Hilfen vorzusehen, die vor Ort pragmatisch gut umzusetzen sind.“ 

Einheitlicher Schutzstatus für Geflüchtete aus der Ukraine nötig

Bei der Fürther Caritas geht man davon aus, dass vor allem Frauen und Kinder nach Mittelfranken kommen, die bereits Verwandte oder Freunde hier haben. Die Caritas begrüßt deshalb die Planungen von Bundesinnenministerin Nancy Faeser, wonach Geflüchtete aus der Ukraine kein Asylverfahren durchlaufen, sondern in allen EU-Staaten einheitlich einen vorübergehenden Schutz für bis zu drei Jahre erhalten.

Michael Bischoff: „Es entlastet alle Beteiligen, wenn die Ausländerbehörden bei gegebenen Voraussetzungen ukrainischen Staatsangehörigen einen Aufenthaltstitel ohne Visumsverfahren erteilen oder für vorübergehenden Aufenthalt visumsfreie Aufenthalte für ukrainische Staatsangehörige nach Ablauf der üblichen drei Monate für weitere drei Monate unbürokratisch zu verlängern.“

Caritas International ruft zur Spenden auf – Hilfe vor Ort findet bereits jetzt statt

Während sich die Beratungsstellen der Fürther Caritas und die beiden Second-Hand-Kleiderläden auf Hilfe für geflüchtete Familien aus der Ukraine vorbereiten, ruft Caritas International zu Spenden für diejenigen Menschen auf, die in ihrer zerstörten Heimat bleiben müssen und dort unter schwierigsten Bedingungen ausharren.

In der Ukraine hilft die Caritas bereits jetzt Tausenden von Binnenflüchtlingen, die Richtung Westen fliehen und verzweifelt nach einer sicheren Unterkunft suchen. In den Sozialzentren der Caritas erhalten die Menschen eine warme Suppe, Decken und einen geschützten Platz zum Schlafen, Essen und Waschen. Außerdem hat die Caritas Telefon-Hotlines eingerichtet und bietet psychologische Unterstützung traumatisierter Menschen an. 

Spenden kann man online auf www.caritas-international.de oder über das Spendenkonto von Caritas international unter IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02.