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L(i)ebenswerte Südstadt

Jung und alt im Gespräch beim 'Mobilen Nachbarschaftstreff'
Datum:
Veröffentlicht: 24.9.14
Von:
Friederike Süß

Beim "Mobilen Nachbarschaftstreff" kommen sich die Bürger näher

Der Runde Tisch Fürther Südstadt geht neue Wege

 Die Arbeitsgruppe Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit vom "Runden Tisch Fürther Südstadt" ist zufrieden. Die beiden Aktionstage unter dem Motto "Mobiler Nachbarschaftstreff" waren erfolgreich. Zwar war der erste Treffpunkt etwas verregnet, aber beim zweiten Treffpunkt Mitte September strahlte die Sonne und erfreute Besucher und Organisatoren gleichermaßen. Das Team - bestehend aus Wohnungsbaugesellschaften (Bauverein, Volkswohl, Joseph-Stiftung), der evangelischen Gemeinde St. Paul, Freiwilligenzentrum, Seniorenrat, Beratungsstützpunkt für Senioren (Caritas) und engagierten Einzelpersonen -  ist beim zweiten Einsatz bereits ein eingespieltes Team: Bierbänke, Versorgung mit Imbiss und Getränken, eine Litfaßsäule mit einem Überblick über die diversen Angebote für SeniorInnen in der Südstadt stehen "ruckzuck" bereit. So kamen ca. 30 Gäste und ließen sich nieder.

 Eine junge Frau hatte Kuchen mitgebracht, weil sie die Idee des "Mobilen Nachbarschaftstreffs" toll fand: "Ich will einfach einen Beitrag leisten und biete meine Mithilfe an." Auf den bereitlegenden Formularen für die Vermittlung der Nachbarschaftshilfe trägt sie ein: "Kann beim Einkaufen gerne was mitbringen, Einkäufe hochtragen helfen, kleine Hausarbeiten übernehmen". Eine andere Frau bietet Begleitung bei Spaziergängen an. Wünsche können auch geäußert werden - so wurde z. B. mehrmals danach gefragt, ob man nicht Hinterhofflohmärkte organisieren könnte...

In den Gesprächen geht es auch darum, warum es der älteren Generation manchmal schwer fällt um Hilfe zu bitten oder sich über die mögliche Unterstützung im Notfall zu informieren. Dabei gäbe es so viele Angebote im Stadtteil. Die Organisatoren machen Werbung für die vorhandene Vielfalt - seien es der Nachbarschaftstreff  oder Beratungsstützpunkt im Projekt "In der Heimat wohnen", diverse Seniorentreffpunkte in St. Heinrich, St. Paul oder bei der AWO. Auch Computerkurse für Senioren, Gesundheits- und Bewegungsangebote, die Vielfalt der Musikschule u.v.m. stehen der älteren Generation im Stadtteil zur Verfügung.

Die Arbeitsgruppe will mit der Aktion im nächsten Jahr weitermachen. Pfarrer Martin Adel von St. Paul wertet aus: "Wir wollen das Thema Nachbarschaft lebendig halten. Dazu ist der mobile Treffpunkt eine ideale und sympathische Möglichkeit".

Weitere Informationen:

In der Heimat wohnen

Beratungsstützpunkt für Senioren

Friederike Süß 

 

E-Mail: friederike.suess@caritas-fuerth.deTel. 0911 97790370  Kaiserstr. 109   90763 Fürth