Faires im "cafe caritasse" genießen

Kaffe und Tee aus Fairem Handel

Faires im „cafe caritasse“ genießen
„cafe caritasse“ nennt sich das Cafe der Caritas im City-Center, und von Anfang an wurde hier bewusst auf Kaffee und Tee aus Fairen Handel gesetzt. Warum eigentlich?
Tee und Kaffee verbinden uns als alte Kulturpflanzen mit der Welt. Als typische Kolonialprodukte kommen sie aus Asien, Afrika und Lateinamerika. Damit Tee- und Kaffeebauern bei den niedrigen und oft schwankenden Weltmarktpreisen ausreichend verdienen, waren Kaffee und Tee mit die ersten fair gehandelten Warengruppen. Kinderarbeit und gesundheitsschädigende Arbeitsbedingungen sind ausgeschlossen, existenzsichernde Löhne, Arbeitnehmervertretung, Umweltschutz und Frauenförderung gehören selbstverständlich dazu. Leider liegt bis heute der Marktanteil fair gehandelter Produkte bei verschwindend geringen 0,005% bei Tee und 2% bei Kaffee. Viele der Fairtrade zertifizierten Plantagen verkaufen den größten Teil ihrer Ware deshalb auf dem normalen Markt und können die höheren Löhne damit kaum bezahlen.
Dabei kann der Faire Handel vor Ort viel erreichen, wie die Tee-Kooperative Assopthe aus Ruanda zeigt. Über 4000 Teebauern bauen dort unter fairen Bedingungen einen kräftigen Schwarztee an, der von der ebenfalls fair zertifizierten Sorwathe Teefabrik weiterverarbeitet wird und als Highland Black in den Weltläden steht. Beide unterstützen die Mitarbeiter und die Dorfgemeinschaft durch die Umsetzung von Bildungsangeboten, Infrastrukturprojekten, mit einem Rücklagenfonds für Investitionen und Notlagen und bei der nachhaltigen Nutzung der Rohstoffe vor Ort.
Die Kooperationspartner der deutschen Fairhandelsorganisationen GEPA, El Puente und dwp haben durch die Unterstützung im Fairen Handel schon das Leben vieler Menschen verbessert – Voraussetzung dafür ist, dass sie Abnehmer für die leckeren fair gehandelten Produkte finden. Und das können Sie mit uns im „cafe caritasse“ sein!