Eine Tochter besucht ihre Mutter im Altenheim – jeden Sonntag – immer wieder. Es ist immer das Gleiche, doch auch immer etwas Neues – auch weil die Mutter immer mehr vergisst, denn sie hat Demenz.
Stück für Stück entfaltet sich das Beziehungsgeflecht zwischen der Mutter und ihrer Tochter. Die Tochter kümmert sich um ihre Mutter, wie diese sich früher um ihr Kind gekümmert hat. Die Rollen werden getauscht und trotzdem bleibt die Mutter Mutter und die Tochter Tochter…
Auf einfühlsame Weise und leicht verständlich wird das Thema Demenz und die Entwicklung des Beziehungsgeflechtes von Mutter und Tochter dargeboten. Die Schauspielerin Gisela Nohl, die beider Rollen spielt, gibt beiden Personen eine eigene Identität und schafft es, das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Durchwegs positiv waren die Stimmen bei früheren Aufführungen. So schwärmte der Vorstandsvorsitzende der Alzheimer-Gesellschaft Schwalm-Eder e.V. „Seit über 20 Jahren beschäftige ich mich beruflich und privat mit Menschen mit Demenz. Weder Lehrbücher noch Filme und Vorträge haben mir das Thema so nahe gebracht wie die schauspielerische Leistung von Frau Nohl.“