Caritas-Kollekte in katholischen Gottesdiensten am 1. Oktober

Am kommenden Sonntag bittet die Caritas in allen katholischen Gottesdiensten im Erzbistum Bamberg um Spenden für ihre soziale Arbeit. Die Kollekte steht unter dem Motto „Wenn jeder gibt, was er zu viel hat“. Es nimmt Rücksicht darauf, dass gestiegene Energiepreise und die Inflation allgemein auch normal verdienende Haushalte vor Herausforderungen stellen. Doch sie belasten besonders jene, die ohnehin schon über ein geringes Einkommen verfügen und auf staatliche Unterstützung angewiesen sind.
Fokus auf Kinder und Jugendliche
Leidtragende der Inflation sind gerade auch Kinder und Jugendliche. So hat sich ausgerechnet Schulmaterial stark verteuert. Laut Statistischem Bundesamt wurden im Juli für Stifte, Hefte und Farbmalkästen 13,6 Prozent mehr verlangt als im Vorjahr, während die Inflation im Durchschnitt 6,2 Prozent betrug.
Daher wirbt die Caritas im Erzbistum Bamberg bei dieser Herbstsammlung besonders für die Unterstützung der Jugend.
Der Diözesan-Caritasverband weist in diesem Zusammenhang auch auf seine Kinder- und Jugenderholungen hin. Kinder, deren Familien über ein geringes Einkommen verfügen und in der sozialen Beratung der Caritas Hilfe finden, leiden oft auch unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Ihnen bietet der Caritasverband in den Sommerferien zwei Wochen pädagogisch begleitete Freizeit an klimatisch günstigen Orten.
Im Frühjahr für Projekte gegen „Energiearmut“
Vom Ertrag der Sammlung erhalten in der Erzdiözese Bamberg die Pfarreien 40 Prozent für ihre eigenen sozial-karitativen Aufgaben. Je 30 Prozent gehen an den Diözesan-Caritasverband und an die Stadt- und Kreis-Caritasverbände zur Finanzierung jener Angebote, die stark von Eigenmitteln der Caritas leben.