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Caritas-Frühjahrssammlung 2021

Datum:
Veröffentlicht: 1.3.21
Von:
Claudia Banea
Damit sozial Benachteiligte nicht „offline“ bleiben Unter dem Eindruck der gegenwärtigen Corona-Pandemie steht auch die Caritas-Frühjahrssammlung vom heutigen 1. bis Sonntag, 7. März. Anstelle der altbekannten Spendenbüchse bittet die Caritas um bargeldlose Spenden, die in diesem Jahr vor allem den Menschen zu Gute kommen, die in Gefahr sind, von der digitalen Entwicklung im Zuge von Corona abgehängt zu werden. Vor allem Kinder und Jugendliche, die zu Hause beschult werden müssen, sind zu oft „offline“, wenn sie nicht über WLAN oder die nötigen IT-Geräte verfügen, weil in Hartz IV-Haushalten die Haushaltskasse dafür nicht reicht. Dadurch beeinträchtigt die Corona-Krise die Bildungschancen von Kindern massiv. Fürther Caritas baut Brücken ins Internet-Zeitalter Michael Bischoff, geschäftsführender Vorstand der Caritas in Stadt und Landkreis Fürth, macht deutlich, wie wichtig es ist, gerade sozial benachteiligten Menschen „Brücken“ ins digitale Zeitalter zu bauen: „Wir wollen heuer mehrere Projekte starten, um den Kindern unserer Hausaufgabenhilfe bessere IT-Chancen zu geben, für Senior*innen Computer-Schulungen durchführen und für Projekte mit Freiwilligen zur besseren Vernetzung Leih-Notebooks zur Verfügung stellen. Außerdem wollen wir Ratsuchenden ein Internetangebot machen, in dem sie bei uns vor Ort nötige Anträge bei Behörden bearbeiten, ausdrucken und zurückmailen können.“ Gerade in der Pandemie, so Michael Bischoff, seien die Caritas-Berater*innen immer wieder damit konfrontiert, dass viele Menschen weder über Computer noch über Internet verfügen: „Smartphone, Notebook und Internet sind inzwischen eine unerlässliche Kulturtechnik. Dies bedeutet aber, dass alle Menschen die Chance auf einen Zugang dazu brauchen, wenn wir nicht ganze Bevölkerungsgruppen dauerhaft ´offline´ lassen wollen.“

Damit sozial Benachteiligte nicht „offline“ bleiben

Unter dem Eindruck der gegenwärtigen Corona-Pandemie steht auch die Caritas-Frühjahrssammlung vom heutigen 1. bis Sonntag, 7. März. Anstelle der altbekannten Spendenbüchse bittet die Caritas um bargeldlose Spenden, die in diesem Jahr vor allem den Menschen zu Gute kommen, die in Gefahr sind, von der digitalen Entwicklung im Zuge von Corona abgehängt zu werden.
Vor allem Kinder und Jugendliche, die zu Hause beschult werden müssen, sind zu oft „offline“, wenn sie nicht über WLAN oder die nötigen IT-Geräte verfügen, weil in
Hartz IV-Haushalten die Haushaltskasse dafür nicht reicht. Dadurch beeinträchtigt die Corona-Krise die Bildungschancen von Kindern massiv.

Der Zugang zur digitalen Welt ist oft beschwerlich

Neben materieller Bedürftigkeit gibt es aber auch noch andere Gräben, die den Zugang zur digitalen Welt behindern: Menschen, die auf Leichte Sprache angewiesen sind, scheitern an den Texten von Internetseiten – vor allem an Formularen von Behörden. Ebenso ergeht es Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Auch Menschen mit Handicaps oder Demenz kommen mit einer visuellen Kommunikation ohne körperliche Nähe oft nicht zurecht.
Um in all diesen Fällen zu helfen, hat der der Diözesan-Caritasverband Bamberg das Projekt „Digitale Bildung und Teilhabe“ ins Leben gerufen. Es wird gezielt Maßnahmen vor Ort unterstützen, die digitale Bildung und Teilhabe ermöglichen. Sie sollen Menschen, denen der Zugang zu digitalen Angeboten erschwert ist, die Nutzung erleichtern. Sei es, dass elektronische Kommunikationsmittel zur Verfügung gestellt werden. Sei es, dass es Schulungen oder Nachhilfe beim Homeschooling gibt.

Fürther Caritas baut Brücken ins Internet-Zeitalter

Michael Bischoff, geschäftsführender Vorstand der Caritas in Stadt und Landkreis Fürth, macht deutlich, wie wichtig es ist, gerade sozial benachteiligten Menschen „Brücken“ ins digitale Zeitalter zu bauen: „Wir wollen heuer mehrere Projekte starten, um den Kindern unserer Hausaufgabenhilfe bessere IT-Chancen zu geben, für Senior*innen Computer-Schulungen durchführen und für Projekte mit Freiwilligen zur besseren Vernetzung Leih-Notebooks zur Verfügung stellen. Außerdem wollen wir Ratsuchenden ein Internetangebot machen, in dem sie bei uns vor Ort nötige Anträge bei Behörden bearbeiten, ausdrucken und zurückmailen können.“
Gerade in der Pandemie, so Michael Bischoff, seien die Caritas-Berater*innen immer wieder damit konfrontiert, dass viele Menschen weder über Computer noch über Internet verfügen: „Smartphone, Notebook und Internet sind inzwischen eine unerlässliche Kulturtechnik. Dies bedeutet aber, dass alle Menschen die Chance auf einen Zugang dazu brauchen, wenn wir nicht ganze Bevölkerungsgruppen dauerhaft ´offline´ lassen wollen.“

Katholischer Wohlfahrtsverband feiert 100jähriges Jubiläum

Überschrieben ist die Caritas-Sammlung mit dem Slogan „Hinsehen. Handeln. Herzlichkeit.“ Er ist zugleich das Motto des Jubiläums „100 Jahre Diözesan-Caritasverband Bamberg“, das in diesem Jahr gefeiert wird. Infos zur Frühjahrssammlung unter www.caritas-bamberg.de